Mehrheitsgruppe spricht sich für Schaffung einer Willkommenskultur aus

 

Die Gruppe SPD-Grüne im Kreistag will schnelle Hilfe für Flüchtlinge ermöglichen. Zu diesen Zweck will sie 60.000 € für die dezentrale Flüchtlingsbetreuung im Etat der Stabstelle Bildung, Integration und Demokratie bereitstellen.

Mit diesem Etat soll es der bestehenden Arbeitsgruppe in der Verwaltung ermöglicht werden, professionelle Unterstützung durch erfahrene Hilfsorganisationen vor Ort zu organisieren.
„In den Kommunen kümmern sich viele ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger um die Belange der Flüchtlinge. Allerdings stoßen diese bei der zunehmenden Anzahl der Flüchtlinge und oft schwierigen Problemlagen an ihre Grenzen.“, so de Fraktionsvorsitzende der Grünen, Holger Schröter-Mallohn. „Auch deshalb ist eine schnelle professionelle Unterstützung dringend erforderlich. Neu eingerichtete Stellen in der Verwaltung könnten diese notwendige und möglichst schnell einsetzende Hilfe nicht leisten,“ unterstrich der Fraktionschef der SPD, Klaus Bruer.
„Wir wollen eine echte Willkommenskultur im Landkreis Hildesheim verwirklichen. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hierfür müssen ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen“, so das Fazit der beiden Fraktionsvorsitzenden.
So besteht auch Einigkeit dahingehend, dass weitere Bemühungen erforderlich sind damit der Landkreis mit seiner Ausländerbehörde den Wandel von einer klassischen Ordnungsbehörde zu einem kompetenten Netzwerker, der die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben mit einer echten Willkommenskultur verbindet, erfolgreich abschließen kann.
Die rotgrüne Mehrheitsgruppe im Kreistag hat daher zudem die Teilnahme des Kreises an einem Pilotprojekt des Landes Niedersachsen zur Optimierung von Serviceorientierung und interkultureller Ausrichtung der niedersächsischen Ausländerbehörden beantragt.
 

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