Erster Informationstermin zur geplanten Fusion

 

Auf Einladung der Mehrheitsgruppe von SPD und Grünen im Kreistag des Landkreises Hildesheim berichtete am gestrigen Abend der Göttinger Landrat Bernhard Reuter, über den Verlauf und die Besonderheiten des dortigen Fusionsprozesses der Landkreise Göttingen und Osterode.

Rund 50 Interessierte aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft fanden sich im großen Sitzungssaal ein. Aufmerksam verfolgten die Anwesenden die Ausführungen Reuters, der selbst zwölf Jahre Landrat im Kreis Osterode war und seit 2011 Landrat in Göttingen ist.
Dieser stelle gleich zu Beginn seiner Erläute-rungen klar, dass auch für den neuen Land-kreis Göttingen/Osterode der Fusionsprozess noch lange nicht abgeschlossen ist. So liegen zwar die erforderlichen Beschlüsse der beiden Kreistage vor, aber das finale Landesgesetz ist noch nicht beschlossen.
Von enormen Vorteil sei es aber gewesen, dass die erforderlichen politischen Entschei-dungen schnell getroffen worden sind, bekräf-tigte Landrat Reuter. Dies hat in Osterode und Göttingen schließlich nur ein halbes Jahr ge-dauert. Die dadurch gewonnene Zeit kommt nun den Verwaltungen bei einer strukturierten Zusammenführung der beiden Häuser zu Gu-te.
Ebenso stellt Reuter deutlich heraus, dass trotz der zügigen Beschlussfassung in der Po-litik der Prozess nicht ohne Schwierigkeiten und kontroverse Diskussionen abgelaufen ist.
So war beispielweise für den Landkreis Oster-ode eine Entscheidung zwischen Herz und Hirn abzuwägen. Zum einen ist der Landkreis mit der Harzregion verbunden, insbesondere durch die touristisch geprägten Teile des Kreisgebietes. Andererseits ist ein Großteil des Kreises wirtschaftlich und infrastrukturell in den Raum Göttingen und die Region Süd-niedersachen ausgerichtet.
Schlussendlich hat das Hirn entschieden und die Fusion mit Göttingen beschlossen.
Mit dieser Entscheidung kann aus Sicht Reu-ters der dramatischen demographischen Ent-wicklung in beiden Bereichen entgegen ge-wirkt werden.
Ebenso besteht wird die neue Verbindung der beiden Kreise dem südlichsten Bereich in Niedersachsen mehr politisches Gehör ver-schaffen.
Abschließend dankten die Fraktionsvorsitzen-den der Mehrheitsgruppe Klaus Bruer (SPD) und Holger Schröter-Mallohn (Bündnis90/Die Grünen) für die informativen Einblicke in den Fusionsprozess von Göttingen und Osterode.
 

 
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