Resolution zunm Erhalt des Krankenhausstandortes Alfeld

 

Die SPD-Kreistagsfraktion spricht sich für eine wohnortnahe Krankenhausversorgung im Landkreis Hildesheim aus. Ziel von Politik muss auch bei einer älter werdenden Gesellschaft der Erhalt von intakten Strukturen der Daseinsvorsorge sein.
In der nachstehenden Resolution wird die Positionierung der SPD-Kreistagsfraktion ausführlich erläutert.

Resolution zum Erhalt des Krankenhausstandortes Alfeld

Die SPD-Kreistagsfraktion bekennt sich ausdrücklich zu einer wohnortnahen Krankenhausversorgung im Landkreis Hildesheim.

Der Landkreis Hildesheim, als ehemaliger Träger des Krankenhauses Alfeld und heutiger Miteigentümer der Krankenhausimmobilie, trägt dabei für diesen Standort eine besondere Verantwortung.

Die SPD-Kreistagsfraktion bekennt sich zu dieser besonderen Verantwortung.

Wir wissen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Alfeld gute und kompetente Arbeit  leisten, selbst unter den augenblicklich schwierigen Bedingungen. Ihnen gilt unsere besondere Anteilnahme und Unterstützung.

 

Die demographische Entwicklung und die älter werdende Bevölkerung verlangen nach intakten Strukturen der Daseinsvorsorge.

Die Erweiterung des Einzugsbereiches des Krankenhauses Alfeld in den Gandersheimer Raum  sowie in die Hilsmulde, weit in den Landkreis Holzminden hinein, lassen zukunftsfähige Strukturen und die Auslastung des Krankenhauses Alfeld erwarten.

Der Weg nach Hildesheim ist lang und den Menschen des Einzugsbereiches Alfeld und Umgebung nicht zumutbar.

Es wäre eine völlige Neuordnung der Krankenhausstruktur nötig, die sich an den Bedürfnissen der Kranken, der Menschen, ausrichtet.

Nun sind diese Strukturen weder vom Land noch von Stadt oder Landkreis direkt zu verwirklichen.

Da die Krankenhäuser im Privatbesitz sind, ist im Wesentlichen der Profit handlungsleitend. Wobei es bei den einzelnen Trägern durchaus Unterschiede und Verantwortlichkeit gibt.

Der Weg in die Privatisierung der Krankenhäuser erweist  sich zunehmend als Irrweg.

Wir hoffen, dass diese Erkenntnis sich auch bei den Regierungsverantwortlichen in Berlin durchsetzt.

Ein kranker Mensch ist mehr als eine Kostenstelle in der Fallpauschale (DRG).

Wir wissen, dass sich das Niedersächsische Sozialministerium intensiv bemüht, eine zukunftsfähige Krankenhausstruktur mit wohnortsnaher Versorgung zu erreichen.

Allerdings ist es auf den guten Willen und die Kooperationsbereitschaft der Krankenhausträger angewiesen.

Angeordnet werden kann hier nichts, weder vom Land noch von der Stadt oder dem Kreis.

Wir fordern die Träger der Krankenhäuser auf, sich nicht nur ihren Aktionären oder Eigentümern gegenüber verantwortlich zu zeigen, sondern vorrangig gegenüber den Patienten, den Mitarbeitern der Krankenhäuser, die die Seele des Hauses bilden.

Natürlich wissen wir auch, dass der Weg kein leichter sein wird und Opfer erfordert.

Das Ziel, eine zukunftsfähige, wohnortsnahe Grundversorgung der Menschen zu sichern, ist aber jede Anstrengung und umfassende Solidarität wert.

Die SPD-Kreistagsfraktion ist dazu bereit und bietet ihre Mithilfe zu einer Lösung des Problems an.

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Resolution zum Krankenhausstandort Alfeld PDF 45 KB
 
    Demografischer Wandel     Gesundheit     Sozialstaat     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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