Neue Herausforderungen für die Mehrheitsgruppe von SPD und Grünen

 

Große Herausforderungen für die Rot-Grüne Kreistagsmehrheit beenden die Sommer-pause. So gilt es die Zukunftsfähigkeit des Landkreises Hildesheim auch durch eine ef-fektive und gute Unterbringung sowie Integ-ration der Flüchtlinge sicherzustellen.

Die Mehrheitsgruppe von SPD-Grüne sieht in  der aktiven Gestaltung der Zuwanderung nicht nur einen der wesentlichen inhaltlichen Schwerpunkte der nächsten Monate sondern zudem auch eine große Chance zur Verbesserung der Zukunftsfähigkeit dieses Landkreises. „Wir müssen Flüchtlinge, die auch unter unvorstellbaren Strapazen und zum Teil Todesnöten zu uns gekommen sind, mit offenen Armen und Herzen aufnehmen. Sie werden mit ihren vielfältigen Begabungen und Ausbildungen uns bereichern und werden angesichts der demographischen Entwicklung gebraucht“, so Klaus Bruer, Fraktionsvorsitzender der SPD. „In den vergangenen Jahren haben wir vielschichtige Initiativen zum Aufbau bzw. der Verbesserung der hiesigen Willkommenskultur geleistet und freuen uns, dass diese zusehens Früchte trägt“, unterstrich Bruer.
Bestärkt wird der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion in dieser Auffassung auch durch das in der Fläche große ehrenamtliche Engagement welches es weiter intensiv zu fördern gilt. Diese Auffassung wird auch von den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege im hiesigen Landkreis gestützt. Im Rahmen eines besonderen Informations- und Abstimmungsgespräches erfolgte am vergangenen Mittwoch ein konstruktiver Austausch der vielen Beteiligten zur Bewältigung der aktuell anwachsenden Flüchtlingszahlen. Neben den Mitgliedern der Mehrheitsgruppe von SPD und Grünen waren  Vertreter der freien Wohlfahrtsverbände, die Leiterin der Volkshochschule Hildesheim sowie die zuständigen Dezernats- und Fachdienstleitungen des Landkreises Hildesheim und der Vorsitzende der Integrationskommission Bernd Beushausen, an dem Expertengespräch beteiligt.
Dabei bestand Einigkeit, dass im Landkreis Hildesheim bereits eine positive Willkommenskultur entwickelt wurde, nunmehr aber noch an  organisatorischen Feinheiten und bei den Kommunikationsstrukturen zwischen allen Beteiligten nachgebessert werden muss. Ebenso wurden besonders wichtige Handlungsfelder wie bspw. der Abbau sprachlicher Barrieren herausgearbeitet.
„Die erst kürzlich beschlossenen fünf Integrationshelfer werden einen entscheidenden Beitrag liefern, um das ehrenamtliche Engagement  in der Fläche zu stärken und  den Flüchtlingen aktive Hilfe für das Ankommen in ihrem neuen Wohnort zu geben“, betonte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Holger Schröter-Mallohn.
„Die Wichtigkeit einer schnellen und effektiven Sprachförderung für Kinder und Erwachsene ist erkannt und wird mit Nachdruck zu intensivieren sein. Dabei müssen diese Angebote ständig in ihrer Wirkung überprüft und bei Bedarf individuell angepasst werden,  erklärte der grüne Kreistagsabgeordnete. Erfreut zeigen sich die Vertreter von SPD und Grünen darüber, dass die bereits vor einem knappen Jahr an die Verwaltung herangetragenen Wünsche zu einer möglichst schnellen Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt nunmehr in der Verwaltung aktiv aufgegriffen wird und mit der Ausarbeitung von entsprechenden Beschäftigungsprojekten begonnen wurde.Neben dem zweifelsohne dominierenden Themenbereich der Flüchtlingsproblematik sowie der entsprechenden Integration bleiben aber auch weitere Handlungsfelder für die Mehrheitsgruppe im Kreistag im Fokus der Aktivitäten. So ist weiterhin die Intensivierung und der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Peine angestrebt. Nach den bereits erfolgreich initiierten Kooperationen im Bereich Klimaschutz und Veterinärwesen bieten sich ebenfalls gemeinsame Konzepte für den Bereich kommunaler Ausschreibungen und IT-Wesen an, so SPD-Chef Klaus Bruer. Für den Bereich einer nachhaltigen Gesundheitsvorversorgung in der Fläche wird die Mehrheitsgruppe im Kreistag im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter Einfluss nehmen. So ist die gemeinsame Installation einer Koordinierungsstelle Ärztliche Versorgung als Erfolg zu bewerten, so das Fazit des Grünen-Fraktionschefs Holger Schröter-Mallohn. „Damit sind nicht alle Projekte der Gruppe aufgezählt. Wir werden diese Aufgaben nur gemeinsam bewältigen können. Daher soll die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden“, stellten Bruer und Schröter-Mallohn  übereinstimmend fest.

 
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