Gruppe SPD-Grüne bringt das Thema Biokohle auf die Tagesordnung

Erika Hanenkamp
 

Die Kreistagsgruppe SPD - Bündnis 90/Die Grünen hat für die nächste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kreisentwicklung, Bau und Umwelt die Behandlung des Tagesordnungspunktes "Möglichkeiten der Nutzung bzw. Herstellung von Biokohle im Landkreis Hildesheim", beantragt.

Biokohle kann durch Pyrolyse organischer Materialien wie z. B. Holz, Stroh und Grünschnitt gewonnen werden. Mit Pyrolyse wird ein Vorgang über das Verfahren zur thermischen Behandlung von organischen Stoffen unter Ausschluss von Vergasungsmittel oder Luft bezeichnet. Bei der Herstellung von Biokohle wird Energie gewonnen und das CO2 eingebunden. Bisher werden biologische Reststoffe im Optimalfall kompostiert, sofern sie nicht ungenutzt verrotten. Hierbei vergast die Biomasse zu 99 Prozent als CO2, Methan und Lachgas. Bei der Pyrolyse hingegen, verschwelt die Biomasse zu 40 Prozent reiner Biokohle, die sich nach neuesten Erkenntnissen sogar als Bodenverbesserer klimapositiv auswirken soll. "Um Herstellungs-und Nutzungsmöglichkeiten im Landkreis ausloten zu können, haben wir die Verwaltung gebeten, einen Experten einzuladen, der über die neuesten Entwicklungen informiert", so die Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Erika Hanenkamp.

Der vollständige Wortlaut der Anfrage ist nachstehend als PDF-Dokument für Sie zum Download hinterlegt.

Verfügbare Downloads Format Größe
Antrag zur Beratung: Möglichkeiten der Nutzung bzw. Herstellung von Biokohle im Landkreis Hildesheim PDF 98 KB
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.