Klare Bilanz für den Landkreis Hildesheim: Drei starke Eckpfeiler für den Alltag der Menschen
Hildesheim, 07.09.2026 – Mit einer Reihe wichtiger Beschlüsse und Projekte hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren im Landkreis Hildesheim spürbar etwas bewegt.
Die Mehrheitsgruppe im Hildesheimer Kreistag hat zentrale Vorhaben nicht nur angekündigt, sondern umgesetzt. Von verbindlichem Klimaschutz über den Ausbau der Jugendhilfe bis hin zu einem neuen Schulgebäude und einer besseren Versorgung älterer Menschen zeigt die Bilanz: Zentrale Zukunftsthemen wurden angepackt und konkret vorangebracht. Drei Eckpfeiler stehen dafür, was das im Alltag der Menschen bedeutet: bessere Bildungschancen, verlässlicher Zusammenhalt sowie wirksamer Klima- und Bevölkerungsschutz.
„Wir haben in dieser Wahlperiode gezeigt, dass sich politische Arbeit im Landkreis unmittelbar auf das Leben der Menschen auswirkt. Von der Klimaschutzstrategie bis zur wohnortnahen Seniorenversorgung – wir haben Verantwortung übernommen und Ergebnisse geliefert“, erklären für die Mehrheitsgruppe im Hildesheimer Kreistag, Werner Preissner und Holger Schröter-Mallohn.
„Politik darf nicht im Kreishaus stecken bleiben – sie muss das Leben leichter machen und neue Chancen eröffnen. Mit starken Schulen, verlässlicher Hilfe für junge Menschen, Familien und ältere Menschen sowie echter Teilhabe haben wir genau das auf den Weg gebracht“, sagt Werner Preissner, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.
„Beim Klimaschutz zählen nicht Ankündigungen, sondern konkrete Ergebnisse. Mit verbindlichen Zielen, messbaren Fortschritten und einem starken Hochwasserschutz sichern wir Lebensqualität – heute und für kommende Generationen“, sagt Holger Schröter-Mallohn, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.
Eckpfeiler 1: Chancen schaffen – von der Schule bis zum Beruf
Die Jugendberufsagentur (JBA) bündelt seit 2023 die Beratung von Jobcenter, Jugendhilfe und Arbeitsagentur für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren unter einem Dach und hat seit 2025 einen festen Standort am Marienfriedhof. Ziel bleibt es, Schulabbrüche zu vermeiden und den Übergang in Ausbildung und Beruf zu beschleunigen.
Im Sommer 2025 wurde zudem der Neubau des Gymnasiums Sarstedt fertiggestellt und in Betrieb genommen – ein Leuchtturmprojekt, das Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und die Stadt Sarstedt über den gesamten Planungsprozess strukturiert beteiligt hat. Entstanden ist ein modernes Schulgebäude, das zugleich andere Schulstandorte im Landkreis entlastet; weitere Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben an allgemein- und berufsbildenden Schulen wurden auf den Weg gebracht.
Die Volkshochschule befindet sich seit Anfang 2025 vollständig in öffentlicher Trägerschaft des Landkreises, wodurch alle Mittel direkt in Sprach- und Integrationskurse, den zweiten Bildungsweg sowie berufliche Qualifizierung fließen; Ende 2025 wurde dafür ein Aufsichtsrat eingerichtet.
Auch die Musikschulen im Landkreis, insbesondere die Musikschule Hildesheim e. V., wurden befristet finanziell stabilisiert.
Die elternzentrierten Sprachförderprogramme „Rucksack“ und „Griffbereit“ werden 2025 und darüber hinaus mit einem angepassten Konzept fortgeführt.
Im Alltag heißt das: Beratung aus einer Hand, moderne Lernorte und bessere Chancen auf Ausbildung, Integration und kulturelle Teilhabe.
Eckpfeiler 2: Zusammenhalt, der vor Ort ankommt
2025 wurde ein landkreisweites Konzept zur wohnortnahen Versorgung älterer Menschen beschlossen, das soziale Teilhabe, Beratung, altengerechtes Wohnen, medizinische Versorgung und niederschwellige Angebote vor Ort umfasst. Für die Umsetzung stehen von 2026 bis 2028 verbindlich jährlich 180.000 Euro zur Verfügung.
Das Jugendparlament erhält in fast allen Fachausschüssen einen festen beratenden Sitz und ist damit dauerhaft in die politischen Prozesse des Landkreises eingebunden.
Gegen die Folgen von Kinderarmut wurden neben dem bestehenden „Runden Tisch“ in dieser Wahlperiode „Sozialraumkonferenzen“ in mehreren Kommunen initiiert, die Akteure vernetzen und konkrete Handlungsbedarfe vor Ort analysieren; auch die Prävention in aller Frühe (PIAF) wurde überprüft und mit neuen Impulsen versehen, damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Zusammenhalt zeigte sich auch bei der Aufnahme von Menschen, die durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine aus ihrer Heimat vertrieben wurden: Der Landkreis konnte helfen und vielfach eine neue Heimat bieten – Kinder gehen zur Schule, Eltern sind in Arbeit, und trotz angespannter Wohnsituation gab und gibt es keine Obdachlosigkeit.
Im Alltag heißt das: Menschen werden früher erreicht, können mitreden und finden Hilfe dort, wo sie leben – in ihren Städten und Gemeinden.
Eckpfeiler 3: Heute handeln, morgen schützen
Am 20. März 2025 hat der Kreistag erstmals ein verbindliches Klimaschutzkonzept für den gesamten Landkreis Hildesheim beschlossen, mit dem Ziel der CO₂-Neutralität bis 2040. Ein digitales Monitoring macht die Fortschritte künftig messbar, die Klimaschutzagentur wurde personell verstärkt und erhielt einen eigenen Aufsichtsrat zur klaren Trennung von politischer Steuerung, fachlicher Arbeit und Kontrolle. Das Konzept findet inzwischen landesweite Beachtung und dient anderen Kommunen als Orientierung für die eigene Klimaarbeit.
Gleichzeitig wurde der Bevölkerungsschutz spürbar verstärkt: Nach den Hochwasserereignissen 2017 und 2023 wurde ein eigener Fachzug Hochwasserschutz aufgebaut, der seit 2025 einsatzbereit ist. Die Haushaltsmittel für den Katastrophenschutz wurden dauerhaft verdoppelt und die Feuerwehren im Landkreis technisch und strukturell besser für Extremwetterlagen aufgestellt.
Im Alltag heißt das: mehr Schutz vor Extremwetter, nachvollziehbarer Klimaschutz und ein lebenswerter Landkreis auch für kommende Generationen.
Weitere wichtige Vorhaben
Auch beim öffentlichen Nahverkehr hat sich der Landkreis in dieser Wahlperiode deutlich gestärkt gezeigt: Der neue Nahverkehrsplan legt eine bessere Taktung und weitere Qualitätskriterien, etwa bei der Ausgestaltung der Haltestellen, fest. Mit der Fortschreibung des nun über 10 weitere Jahre laufenden öffentlichen Dienstleistungsauftrags wurde die Existenz des RVHi und damit des gesamten ländlichen Busverkehrs gesichert.
Fazit
Die vergangene Wahlperiode zeigt: Verbindliche Beschlüsse, verlässliche Strukturen und echte Beteiligung führen zu konkreten Ergebnissen – vom Klimaschutz über die Bildungslandschaft bis zur sozialen Infrastruktur des Landkreises Hildesheim. Das Ergebnis: Politik, die nicht nur beschlossen wird, sondern im Alltag spürbar ankommt.